CHIMPION
Ich experimentiere mit den technischen Möglichkeiten von KI-Musik. Vor allem aber, was sich damit erzählen lässt. Kann eine künstlich erzeugte Stimme glaubwürdig zweifeln? Kann ein digitaler Charakter berühren? Und was bedeutet Authentizität überhaupt, wenn Stimme, Bild und Musik aus einer Maschine kommen?
Perfektion erzeugt noch keine Bedeutung. Chimpion erzählt seine Geschichte.
Er ist laut, euphorisch und manchmal fast unangenehm selbstbewusst. Gleichzeitig zweifelt er an sich, an seiner Herkunft und an der Welt, in die er geworfen wurde. Er will gesehen werden – obwohl er selbst nicht weiß wie echt er ist.
Gerade diese Widersprüche machen ihn für mich interessant. Ein Charakter entsteht durch Tiefe, durch Ecken und Kanten, durch Fragen, auf die es keine einfache Antwort gibt. Chimpion drückt seine Persönlichkeit innerhalb einer KI-Welt aus: zwischen überbordender Euphorie und tiefer Unsicherheit, zwischen Größenwahn und Verletzlichkeit.
Mit seinen Songs möchte ich die aktuelle KI-Euphorie deshalb aus einer anderen Perspektive betrachten. Chimpion steckt selbst mitten in diesem Konflikt.
Vielleicht liegt genau darin seine Authentizität: in den Zweifeln, Hoffnungen und Widersprüchen, die seine Geschichte prägen.

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gmki: Der Verein
Schon früh habe ich gemerkt, dass ich mich über das Thema KI austauschen möchte. Ich hatte eigene Fragen, war bei manchen Entwicklungen unsicher und wollte wissen, wie andere Menschen damit umgehen. So kam ich zum GMKI.
Mir gefiel sofort die offene Art der Menschen dort. Viele probieren selbst aus, teilen ihre Erfahrungen und sprechen genauso ehrlich über ihre Zweifel. Man muss nicht mit einer fertigen Meinung in den Raum kommen. Gerade bei einem Thema, das sich so schnell verändert, finde ich diesen Austausch wichtig.
Inzwischen arbeite ich im Orga-Team des gemeinnützigen Vereins mit. Wir organisieren Vorträge, Workshops, Stammtische und Challenges. Dabei ging es unter anderem um Prompting, Bilderstellung und KI-Video. Wir hören uns nicht nur an, was neue Werkzeuge angeblich können, sondern testen sie gemeinsam und sprechen darüber, was wirklich funktioniert.
Dazu gehört auch der GMKI-Podcast. Dort diskutiere ich gemeinsam mit anderen Mitgliedern über aktuelle Entwicklungen und darüber, was sie für unseren Alltag, unsere Arbeit und unsere Gesellschaft bedeuten. Besonders mag ich, dass wir dabei nicht so tun müssen, als hätten wir auf jede Frage schon eine Antwort. Manchmal entsteht die interessanteste Diskussion genau dort, wo noch Unsicherheit besteht.
Für mich ist der GMKI deshalb ein Ort, an dem aus Neugier und offenen Fragen gemeinsames Lernen wird. Und manchmal entsteht daraus direkt die nächste Idee für einen Workshop, eine Challenge oder eine Podcastfolge.


Der GMKI-Podcast
Es geht um aktuelle Werkzeuge und große Fragen: Kann KI ein Gegenüber sein? Was bleibt digital von uns, wenn wir sterben? Und beeinflusst die Vorstellung einer technologischen Singularität schon heute unsere Entscheidungen?
Ein offenes Gespräch über Technik, Gesellschaft und das Menschsein im Zeitalter der KI.

Folge 36 – Ist KI eine existentielle Bedrohung?

Mein erster KI-Agent: vom Experiment zum Second Brain
Irgendwann wird KI meine Firma leiten. Dann kann ich mich voll und ganz auf die kreative Arbeit konzentrieren, weil Trix, mein Agent, mir die lästige Arbeit abnimmt.
Bis es so weit war, musste ich allerdings eine Menge Zeit hineinstecken. Plötzlich saß ich im Terminal und programmierte. Ich musste grundsätzlich lernen, wie sich Prozesse mit KI umsetzen lassen und wie ich der KI zunächst beibringe, was ich eigentlich von ihr will.
Über diese Erfahrungen habe ich beim GMKI einen Vortrag gehalten. Dabei erzählte ich praxisnah von meiner Freude und meinem Leid mit dem eigenen Agenten. Der Raum war voll, und besonders die Gespräche nach dem Vortrag waren sehr interessant.
Über die nächsten Veranstaltungen beim GMKI könnt ihr euch auf gmki.org informieren.
